Weinbörse Rheinbreitbach


3. Rheinbreitbacher Weinbörse 2018



3. Rheinbreitbacher Weinbörse auf dem Renesseplatz
Mit Rhein vom Mittelrhein mit der Weinbruderschaft Mittelrhein-Siebengebirge

Quelle: Initiative Rheinbreitbacher Weinbörse



2. Rheinbreitbacher Weinbörse 2016





Quelle: Rheinzeitung, 30.9.2016



Zweite Rheinbreitbacher Weinbörse 




Erneut auf große Resonanz gestoßen

Der Termin 2017 für die nach rheinländischer Definition dann traditionelle Veranstaltung steht schon fest 

  • Erneut auf große Resonanz gestoßen

    28.09.2016 - 09:59
    Rheinbreitbach. „Unternehmen Sie eine Reise rund um die Wein-Welt. Genießen Sie die wunderschöne Atmosphäre im Weindorf an der Unteren Burg und probieren Sie Weine aus den besten Anbaugebieten der Welt!“ Mit dieser Aufforderung hatten die Organisatoren der Rheinbreitbacher Weinbörse um Torsten Wild am Wochenende wie schon vor im Vorjahr ganz offensichtlich den Nerv ihrer Mitbürger getroffen, nicht zuletzt auch den von VG-Chef Karsten Fehr. Diesen wurden erstmals sogar an beiden Tagen neben einem großen Angebot an internationalen Weinen auch eine tolle Auswahl hochwertiger regionaler Weine angeboten. 
    „Marijana Lautenschläger hatte mich damals gefragt, wie man den schönen Platz am Bodendenkmal der Unteren Burg etwa mehr beleben könnte und da ist mir die Idee gekommen, hier ein Weinfest der ganz anderen Art zu organisieren“, erinnerte Torsten Wild. Zusammen mit Bernd Seiler-Rehling, Andreas Nagel und eben Marijana Lautenschläger sowie mit dem Vorsitzenden der Weinbruderschaft Mittelrhein-Siebengebirge und des Rheinbreitbacher Heimatvereins, Dankward Heinrich, habe er dann die ‚Rheinbreitbacher Initiative Weinbörse‘ ins Leben gerufen. Die tolle Resonanz des Festes im Vorjahr habe sie zur Wiederholung ermutigt, sogar mit einer zeitlichen Ausdehnung. „Gestern war hier vom Nachmittag bis in die späten Abendstunden eine Super-Stimmung. Heute lassen wir die Weinbörse gemütlich ausklingen, erklärte Dankwart Heinrich am Sonntagnachmittag. 
    Rheinbreitbach habe früher zwar mehr Wingerte als Unkel und Erpel gehabt, ein Wein- oder Winzerfest sei im Gegensatz zu einem Erdbeerfest samt Erdbeerkönigin aber am Breitbach nie gefeiert worden, berichtete er. „Der letzte professionelle Winzer des Ortes hat aber erst 1975 aus Altersgründen seinen Betrieb eingestellt. Heute gibt es in Rheinbreitbach mit Werner Röhle und Detlev Werner nur noch Hobbywinzer, die einen kleinen Wingert am Vonsbach bearbeiten. Nachlesen können sie das alles in unserem Heimatheft ‚Kreuzritter, Mönche und der letzte Seligmacher‘, in dem die Weinbaugeschichte des Ortes ausführlich beschrieben wird“, warb der Vorsitzende des Heimatvereins für den Erwerb des informativen Büchleins. 
    Mangels eigener Weine boten die „Börsianer“ neben den Produkten der beiden Bruchhausener Winzer, Oliver Krupp und Jörg Belz Leubsdorfer Grauburgunder und Hammersteiner Hölle auch Rebensaft aus Süd- und Nordamerika, aus Frankreich, Spanien und Italien an. Wie im Vorjahr war auch Weingut Georg Huff aus Nierstein vertreten, zu dem vor Jahrzehnten der früherer Wehrführer Horst Krupp den Kontakt über die Landesfeuerwehrschule hergestellt hatte. Aber auch Prosecco aus dem Veneto, Catartto aus Sizilien, Barnera aus dem Piemont oder Primitivo aus Apulien wurden neben einem Sauvignon aus dem Languedoc, einem Colombelle aus der Gascogne sowie berühmten Roten aus Spanien Glas-weise ausgeschenkt oder in Flaschen an den Mann und die Frau gebracht. 
    Ausgehend vom Besuch der 2. Rheinbreitbacher Weinbörse gibt es im „Fenster zum Siebengebirge“ ein neues Highlight im Veranstaltungskalender auf dem Renesseplatz. Ja sogar das Datum steht mit dem Wochenende 23./24. September schon fest. DL

    Quelle: Blick aktuell Unkel 28.9.2016





    1. Rheinbreitbacher Weinbörse 2015












    Weinbörse in Rheinbreitbach

    Ein Prosit an der Unteren Burg

    Freuen sich über den Erfolg der ersten Weinbörse: Dankward Heinrich (v.l.), Bernd Seiler-Rehling, Torsten Wild, Marijana Lautenschläger und Andreas Nagel. FOTO: HORST-DIETER KÜSTERS
    Freuen sich über den Erfolg der ersten Weinbörse: Dankward Heinrich (v.l.), Bernd Seiler-Rehling, Torsten Wild, Marijana Lautenschläger und Andreas Nagel.
    27.09.2015 RHEINBREITBACH. Geht man vom Andrang bei der ersten Rheinbreitbacher Weinbörse am Samstag auf dem Renesseplatz aus, dann gibt es am "Fenster zum Siebengebirge" wohl einen neuen Höhepunkt im Veranstaltungskalender.
    Zu einer Reise rund um die Welt in der schönen Atmosphäre an der Unteren Burg hatten die Organisatoren um Torsten Wild geladen. Und hatten damit offensichtlich den Nerv ihrer Mitbürger getroffen.
    "Marijana Lautenschläger hat mich gefragt, wie man den schönen Platz an der Unteren Burg etwas mehr beleben könnte. Und da ist mir die Idee gekommen, hier ein Weinfest der ganz anderen Art zu organisieren", berichtete Wild. 
    Helfer, mit denen die "Rheinbreitbacher Initiative Weinbörse" ins Leben gerufen wurde, waren unter anderem mit Bernd Seiler-Rehling und Andreas Nagel sowie dem Vorsitzenden der Weinbruderschaft Mittelrhein-Siebengebirge und des Rheinbreitbacher Heimatvereins, Dankward Heinrich, schnell gefunden.
    "Rheinbreitbach hatte zwar früher größere Weinanbauflächen als Unkel und Erpel. Im Gegensatz zu einem Erdbeerfest, sogar mit entsprechender Erdbeerkönigin, ist ein Wein- oder Winzerfest hier aber nie gefeiert worden", so Heinrich. Dabei habe der letzte professionelle Winzer des Ortes erst 1975 aus Altersgründen seinen Betrieb eingestellt. 
    Heute gebe es im Ort zwar nur noch Hobbywinzer, die einen kleinen Wingert am Fuß des Koppelberges betreiben würden. Aber, zum Vergleich: In Erpel und Linz, die jährlich zu mehrtägigen Weinfesten einladen, gebe es gar keine Winzer mehr.

    Tolle Resonanz im Ort

    "Mangels eigener Weine bieten wir neben den Produkten der beiden Bruchhausener Winzer Rebensaft aus Süd- und Nordamerika, aus Frankreich, Spanien und Italien sowie von der Mosel und aus Rheinhessen an", erklärte Wild. Wobei der Niersteiner Wein ja schon fast ein Einheimischer ist. "Unser früherer Wehrführer Horst Krupp und KD-Präsident hat vor etlichen Jahren auf der Landesfeuerwehrschule den Chef vom Weingut Georg Huff getroffen. Zunächst wurden dessen Weine bei den Karnevalssitzungen ausgeschenkt", so Nagel. 
    Inzwischen gebe es den Blauen Portugieser und Spätburgunder, die Niersteiner Huxelrebe oder die Hipping Spätlese auch während der Rheinbreitbacher Kirmes, auf dem Parkfest und kommendes Wochenende beim Erntedankfest des Obst- und Gartenbauvereins. Die Idee eines Festes von Rheinbreitbachern für Rheinbreitbacher sei im Ort auf tolle Resonanz gestoßen, freute sich Wild am späteren Nachmittag. 
    Schon im Vorfeld sei den Organisatoren viel Unterstützung angeboten worden. Ein Gastronom habe sein Oktoberfest verschoben, um der Weinbörse keine Konkurrenz zu machen. Und natürlich gab es bei der Weinbörse auch Programm, etwa mit dem Quintett "Jazz-Time" um Sängerin "Anigrace". (khd)
    Quelle: Bonner Generalanzeiger, 27.9.2015