Breitbacher Weinlied


Breitbacher Weinlied

Rheinbreitbach hoch


Melodie: Dort, wo der alte Rhein ...
Text: W. Katterbach, Pfarrer in Rheinbreitbach 1901 bis 1928, ergänzt von Hans Homann

Rheinbreitbach hoch, das fröhlichste von allen,
den schmucken Dörfern, die begrüßt der Rhein!
Ist auch die alte Ritterburg zerfallen,
noch gibt's hier edle Menschen, edlen Wein.
Rheinbreitbach hoch! Rheinbreitbach hoch!
Stimmt alle fröhlich ein:
Es lebe Breitbach, hoch sein Wein!

Wie stattlich liegt es zwischen seinen Reben,
lang hingestreckt, am eignen, hohen Wald
und schaut so stillvergnügt ins frische Leben,
das laut vom Strom und Tal herüberschallt.
Dem lieben Heim, am schönen Rhein,
Laßt dieses Glas uns weih'n,
und seinen Bürgern groß und klein.

Kaum strahlt im Morgenrot das Kreuz der Koppel,
schafft ems'ger Fleiß in Flur auf Berg und Heid'.
Der Knabe bricht mit schwerer Hau die Stoppel,
den schwanken Rebstock gürtet flink die Maid.
Sei's Wintertag, sei's Sommerzeit.
Es plagt sich jedermann, 
und regt die Hände wie er kann.

Rheinbreitbach gilt als schönster Jugendbronnen,
im Lenz versinkt das Dorf in Blütenpracht
Im Herbst es schenkt uns reichlich neue Wonnen,
wenn reif die Trauben werden heim gebracht. 
Rheinbreitbach hoch! Rheinbreitbach hoch!
Stimmt alle fröhlich ein:
Es lebe Breitbach, hoch sein Wein!